Journal · Preise
6 Min · Stand 2026
Ehrlich beantwortet, bevor Sie fragen.
Was kostet eine Website für einen lokalen Betrieb in München?
Für einen kleinen Betrieb — Lokal, Salon, Handwerk, Praxis — liegt eine ordentliche, professionell gebaute Website am Markt meist zwischen etwa 1.500 und 6.000 Euro einmalig, oder bei 50 bis 250 Euro im Monat, wenn Pflege und Hosting enthalten sind. Nach oben ist viel Luft, nach unten auch — und genau da wird es gefährlich. Entscheidend ist nicht der Betrag, sondern was danach noch passiert: Wer pflegt die Seite, wenn sich die Preise ändern?
Zur Orientierung
Grobe Markt-Orientierung für München (keine Fixpreise, jeder Betrieb ist anders): Baukasten in Eigenregie ab 0–30 € im Monat plus sehr viel eigener Zeit; eine schlichte, professionell gebaute Seite für einen kleinen Betrieb meist 1.500–3.500 € einmalig; mit Terminanfrage, Google-Profil und laufender Pflege eher 3.500–6.000 € oder 80–250 € monatlich. Wer Ihnen eine „komplette Firmenwebsite für 299 €" verspricht, verkauft in aller Regel eine Vorlage mit Ihrem Namen darin.
Markt-Orientierung, kein Angebot. Was für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.
Warum die Spanne so groß ist
Der Unterschied zwischen 800 und 6.000 Euro ist selten das Aussehen — es ist die Arbeit, die man nicht sieht. Wurden Ihre Texte geschrieben oder mussten Sie sie liefern? Sind die Fotos Ihre eigenen oder gekaufte Bilder von fremden Betrieben? Ist das Google-Profil eingerichtet? Lädt die Seite auf einem älteren Handy im Mobilfunknetz schnell? Vier Betriebe können dieselbe Seite bekommen — und nur bei einem hat jemand diese Fragen beantwortet.
Einmalzahlung oder Monatspaket?
Beides ist seriös, es sind zwei verschiedene Rechnungen. Einmalig zahlen heißt: die Seite gehört Ihnen, Sie kümmern sich um Pflege, Hosting und Sicherheit — oder es passiert eben nichts, und nach zwei Jahren wirkt die Seite alt. Monatspaket heißt: kein großer Betrag auf einmal, dafür läuft die Pflege mit. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, was inbegriffen ist, wie lange Sie gebunden sind, und was passiert, wenn Sie aufhören wollen. Ein faires Modell beantwortet diese drei Fragen von selbst.
Was Sie in München zuerst tun sollten
Wenn das Budget knapp ist und Sie nur eine Sache machen können: das Google-Unternehmensprofil. Richtige Öffnungszeiten, richtige Adresse, echte Fotos, Bewertungen beantworten. Für die Suche nach „in der Nähe" ist das der größte einzelne Hebel — größer als jedes Website-Detail. Die Website kommt direkt danach: Sie ist der Ort, an dem Sie erklären, was Sie besonders macht, und wo Anfragen ankommen, ohne dass das Telefon klingelt.
Und was rechnet sich das?
Rechnen Sie es an Ihrem eigenen Geschäft nach, nicht an Prozentversprechen. Ein Handwerksbetrieb, dessen durchschnittlicher Auftrag vierstellig ist, hat eine Website oft mit ein bis zwei zusätzlichen Aufträgen bezahlt. Bei einem Lokal geht die Rechnung eher über die eingesparte Zeit: Wenn Reservierungen nicht mehr mitten im Service angenommen werden müssen, ist das jeden Abend eine spürbare Entlastung. Wenn Sie ohnehin voll ausgelastet sind und nicht wachsen wollen, sagen wir Ihnen ehrlich, dass es warten kann.
Was den Preis wirklich treibt
- Umfang: reine Visitenkarte mit Zeiten und Adresse — oder mit Terminanfrage, Karte, Bildergalerie und Google-Anbindung?
- Inhalte: sind Texte und brauchbare Fotos da, oder müssen sie erst entstehen? Das ist bei kleinen Betrieben der häufigste versteckte Kostenblock.
- Pflege: Wer ändert die Speisekarte, die Preisliste, die Urlaubszeiten? Selbst machen kostet Ihre Zeit, machen lassen kostet Geld — beides ist legitim, nur unklar darf es nicht sein.
- Lokale Auffindbarkeit: ein sauber eingerichtetes Google-Unternehmensprofil bringt kleinen Betrieben oft mehr als die halbe Website — es ist Arbeit, aber sie lohnt sich.
- Individuell oder Vorlage: eine angepasste Vorlage ist schneller und günstiger; ein eigener Aufbau kostet mehr und hebt Sie vom Nachbarn ab, der dieselbe Vorlage nutzt.
Rote Flaggen
- Ein Festpreis, bevor jemand gefragt hat, was Ihr Betrieb überhaupt braucht.
- Sie bekommen keinen Zugang zu Ihrer eigenen Domain — dann gehört Ihnen Ihre Adresse im Netz nicht wirklich.
- Laufzeiten über 24 Monate mit automatischer Verlängerung, bei denen die Seite am Ende nicht Ihnen gehört.
- „SEO-Garantie: Platz 1 bei Google." Das kann niemand garantieren — auch wir nicht.
- Die fertige Seite lädt auf dem Handy langsam. Ihre Gäste und Kunden sind fast alle mit dem Handy unterwegs.
Frage beantwortet?
Wenn Sie weiterdenken wollen: Schildern Sie kurz Ihr Vorhaben — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, keinen Verkaufstermin.
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