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Journal · Preise

5 Min · Stand 2026

Ehrlich beantwortet, bevor Sie fragen.

Was kostet eine professionelle Website?

Eine Website selbst im Baukasten zusammenzustecken kostet fast nichts außer Ihrer Zeit; eine individuell gestaltete, professionell gebaute Website liegt am Markt meist im mittleren bis oberen vierstelligen Bereich, aufwändige Projekte darüber. Die Frage „Was kostet eine Website?" ist aber ungefähr so präzise wie „Was kostet ein Auto?" — es kommt darauf an, was sie leisten soll. Und genau das entscheidet, ob sie ihr Geld zurückverdient.

Zur Orientierung

Grobe Markt-Orientierung (keine Fixpreise): Baukasten in Eigenregie ~0–20 €/Monat plus viel Eigenzeit; eine einfache, saubere Agentur- oder Freelancer-Website ~2.000–6.000 €; eine individuell gestaltete, auf Anfragen optimierte Website ~8.000–25.000 €; komplexe Portale und Shops darüber. Wichtiger als die Zahl ist, was die Seite für Sie tun soll.

Markt-Orientierung, kein Angebot. Was für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.

Broschüre oder Mitarbeiter — der teure Denkfehler

Die meisten Websites kosten deshalb zu viel oder zu wenig, weil vorher niemand gefragt hat, was sie eigentlich tun soll. Eine Website kann eine digitale Visitenkarte sein — oder Ihr fleißigster Vertriebsmitarbeiter, der nachts und am Wochenende Anfragen einsammelt. Für das eine reicht ein Baukasten. Für das andere lohnt sich die Investition, weil sie sich über gewonnene Kunden zurückzahlt. Klären Sie das zuerst, dann klärt sich der Preis fast von allein.

Wann ein Baukasten völlig okay ist

Ehrlich: Wenn Sie eine kleine, lokale Präsenz brauchen — Öffnungszeiten, Kontakt, ein paar Bilder — und kein Budget verbrennen wollen, ist ein guter Baukasten eine legitime Wahl. Niemand braucht eine 15.000-€-Website, um zu zeigen, dass es die Bäckerei gibt. Der Fehler ist nur, das zu bauen und dann zu erwarten, dass es Kunden bringt wie ein durchdachter Auftritt. Werkzeug und Erwartung müssen zusammenpassen.

Wofür sich Individualität wirklich rechnet

Sobald Ihre Website verkaufen soll — Anfragen, Termine, Käufe — zählt jedes Detail: Wie schnell lädt sie? Führt sie den Besucher klar zum nächsten Schritt? Sieht sie auf dem Handy genauso gut aus? Findet Google sie? Das ist der Unterschied zwischen „schön" und „funktioniert". Und es ist genau der Teil, den ein Baukasten nicht mitliefert.

Die Kosten nach dem Launch

Ein Punkt, den günstige Angebote gern verschweigen: Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal kauft. Sie braucht Pflege — Updates, kleine Änderungen, gelegentlich neue Inhalte. Rechnen Sie das ein. Ein faires Angebot sagt Ihnen vorher, was danach auf Sie zukommt, statt Sie mit einem niedrigen Startpreis zu ködern.

Was den Preis wirklich treibt

  • Individuell gestaltet oder Vorlage: ein angepasstes Template ist günstig, ein eigenes Design kostet — und hebt Sie vom Wettbewerb ab.
  • Umfang: fünf Seiten oder fünfzig? Mehrsprachig? Shop, Buchung, Login?
  • Inhalte: Texte und Bilder machen die halbe Arbeit — kommen sie von Ihnen oder werden sie mitgeliefert?
  • Technik und Tempo: eine schnelle, bei Google gut auffindbare Seite ist mehr Arbeit als eine, die nur „online ist".
  • Betreuung danach: eine Website ist nie ganz fertig — Pflege, Updates und kleine Änderungen gehören dazu.

Rote Flaggen

  • „Website ab 299 €" — meist ein Baukasten mit Ihrem Logo drauf, den Sie auch selbst hinbekommen hätten.
  • Kein Wort über Ladezeit, mobile Ansicht oder Auffindbarkeit bei Google — dann ist es Deko, kein Werkzeug.
  • Sie bekommen am Ende keinen Zugang zur Seite und keine Daten — Sie mieten Ihre eigene Website dann faktisch für immer.
  • Ein Preis ohne jede Frage danach, was die Seite erreichen soll.

Frage beantwortet?

Wenn Sie weiterdenken wollen: Schildern Sie kurz Ihr Vorhaben — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, keinen Verkaufstermin.

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